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Bohrhämmer – Für den harten Einsatz gegen Beton

Bosch-Bohrhammer GBH

Zum effektiven Bearbeiten von Gestein und Mineralstoffen werden heutzutage drei Arten von Elektrowerkzeugen verwendet:

  • Schlagbohrmaschinen,
  • Bohrhämmer und 
  • Meißelhämmer.

Bohrhämmer im Einsatz

Der erste Vorteil eines Bohrhammers ist die vergleichsweise niedere Andruckskraft, die man ausüben muß – das kann bei anderen Geräten auf Dauer ebenso an den Kräften zehren wie ein zu schweres Gerät. Ein guter Bohrhammer muss also leicht und handlich sein, einfach zu bedienen, und eine hohe Schlagkraft aufweisen.

Schlagbohrmaschinen und Bohrhämmer arbeiten mit der Kombination von Schlagfunktion in Längsrichtung und Drehbewegung beim Bohren. Durch das perfekte Zusammenspiel von Mechanik bzw. Pneumatik und Getriebe eignet sich ein Bohrhammer:

  • für Bohrungen in hartem Beton
  • für Steinwände und harten Beton
  • für Dübellöcher bohren u.v.m.

Bohrverfahren für Steinwerkstoffe im Vergleich

Im Vergleich zu Schlagbohrmaschinen haben Bohrhämmer folgende Vorteile:

  • höhere Einzelschlagstärke
  • geringerer Anpressdruck nötig
  • relativ geringe Geräuschentwicklung

Wird überwiegend mit Schlagfunktion gearbeitet, erspart einem der Bohrhammer durch den geringeren Kraftaufwand und die geringeren Geräuschentwicklung viele Ermüdungserscheinungen .


Schema Drehbohren
Schema Schlagbohren
Schema Hammerbohren

Mechanisches oder Pneumatisches Schlagwerk?

Schema pneumatisches Schlagwerk

Bohrhämmer gibt es mit mechanischen und pneumatischen Schlagwerk. Während die kostengünstigere mechanische Variante eher für den Heimwerkerbereich geeignet ist, ist ein pneumatisches Schlagwerk für den harten Dauerbelastungseinsatz konstruiert. Die Pneumatik ist wesentlich verschleißfreier, weil der Schlagkolben durch ein Luftpolster – mechanisch entkoppelt – seine Energie an den Schlagbolzen weitergibt.


SDS-plus oder SDS-max

Hammerbohrer Bits

Das 1975 von Bosch entwickelte Einstecksystem SDS-plus bzw. SDS-max ist heute weltweit im Einsatz. Das SDS-System lässt einen werkzeuglosen Bohrer-/Meißelwechsel und eine verschleißarme Drehmomentübertragung zu. SDS-plus findet Verwendung bei Hammerklassen bis 4 kg, während SDS-max bei Hämmern ab der 5- kg-Klasse eingesetzt wird.


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