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Einführung - Metallbearbeitung

Als Metallverarbeitung bezeichnet man die Herstellung, Be- und Verarbeitung geformter Werkstücke aus Metall nach vorgegebenen geometrischen Bestimmungsgrößen (unter Einhaltung bestimmter Toleranzen und Oberflächengüten) und deren Zusammenbau zu funktionsfähigen Erzeugnissen. Die Metallverarbeitung ist ein Teilbereich der Fertigungstechnik.
Metallverarbeitung wird in den unterschiedlichsten Sparten von Industrie und Handwerk von der Schmuckherstellung über den Werkzeug- und Formenbau bis zum Fahrzeugbau, Maschinenbau, Schiffbau und Brückenbau betrieben.
Unterscheidungen:
Man unterscheidet nach spanabhebenden (Bohren, Drehen, Fräsen, Schleifen, Sägen, Gewindeschneiden, Gravieren, Stanzen, Ätzen, etc.), nicht spanabhebenden (Schmieden, Biegen, Walzen, Ziehen, Prägen, Punzieren, Treiben, Gießen, etc.) und verbindenden (Schweißen, Löten, Kleben, etc.) Verfahren der Metallverarbeitung oder nach der Art des Metalls (z. B. Schwermetall, Leichtmetall, Nichteisenmetall und Edelmetall). Die Hauptgruppen der Fertigungsverfahren nach DIN 8580 lassen sich alle auf die Metallverarbeitung anwenden.
Viele Berufe haben sich um die Metallverarbeitung gebildet (z. B. Schmied, Schlosser, Dreher). Ca. 8000 v.Chr. wurden erste Metallverarbeitungen (von Kupfer) datiert. Schon „Ötzi“ (ca.3300 v.Chr.) hatte ein Kupferbeil. Die ersten Huf-Schmiede gab es nach Funden in Ägypten und Indien auf die Zeit ca. 3000 v.Chr. zurück.
