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Allgemeine Infos

Ein elektrischer Generator (Stromerzeuger) ist eine elektrische Maschine, die Bewegungsenergie bzw. mechanische Energie in elektrische Energie wandelt und damit technisch gesehen identisch mit einem Elektromotor ist, der umgekehrt elektrische Energie in Bewegungsenergie wandelt. Stromerzeugern werden zur Erzeugung von elektrischer Energie außerhalb der Versorgung des öffentlichen Stromnetzes, bzw. falls diese Stromversorgung zusammengebrochen ist (z.B. Sturmschaden), eingesetzt.
Technische Beschreibung
Die Leistung von Stromerzeugern wird als so genannte Scheinleistung wird in Voltampere VA bzw. Kilovoltampere kVA angegeben. Diese Scheinleistung multipliziert mit dem Leistungsfaktor „cos phi“ ergibt dann die tatsächliche „Watt“-Leistung des Generators. Zudem muss zwischen der Dauerleistung und der kurzfristig abrufbaren Maximalleistung unterschieden werden.
Antrieb
Die meisten Generatoren sind mit eigenen Antriebsmotoren ausgestattet. Diese sind in der Regel bewährte Industriemotoren namhafter Hersteller.
Zum Beispiel:
B&S OHV-Benzin : robuste, preiswerte Einstiegsvariante, die OHV-Motoren als
modernere, kompaktere Variante
Honda OHV-Benzin: : zuverlässig, drehzahlstabil, langlebig, startfreudig
Yanmar/Hatz-Diesel : luftgekühlt, kompakt, robust, langlebig, sparsam, startsicher
Hierbei entscheidet der Motor in Verbindung mit der Lärmschutzisolierung über die Gesamtlautstärke (LWA) des Stromerzeugers. Hier gilt je leiser, desto universeller ist das Gerät auch in lärmgefährdenden Bereichen einzusetzen.
Zusätzlich zu diesen Ausführungen gibt es noch Zapfwellenstromerzeuger. Diese werden in der Regel mit Traktoren oder Unimog-Fahrzeugen mit Zapfwellenantrieb betrieben. Hier ist auf jeden Fall auf die richtige Drehzahl des Antriebes zu achten.
Die meisten Generatoren werden über eine manuelle Startfunktion (z.B. Hand- oder
Elektrostart) eingeschaltet. Als so genannte Notstromautomatik wird bei fest installierten Generatoren nach Netzstromausfall der Generator gestartet, das interne
Netz von der öffentlichen Stromversorgung getrennt und dann der Stromerzeuger auf das interne Netz eingespeist.
Spannungs- und Frequenztoleranz
Stromerzeuger sind in allen Leistungsbereichen bedingt spannungs- und frequenzstabil. Diese sind in der DIN 6280 geregelt. Die Spannungstoleranz zwischen Leerlauf und Volllast beträgt bei Geräten bis 10 kVA ohne Spannungsregler +/- 10%, mit Spannungsregler (AVR) oder Compound-Transformator zwischen 1% und +/- 5% bei gleichmäßiger Last.
Bei Inverter Stromerzeuger liegt diese bei max. +/- 2,5%.
Motorschutz
Zum Schutz gegen durch Ölmangel verursachte Schäden sind viele Stromerzeuger mit einer Ölmangel-Abschaltung ausgestattet. Diese verhindert einen Motorschaden durch Ölmangel.
Sicherheit
Folgende Schutzarten zu elektrischen Sicherheit gibt es:
Schutztrennung:
durch diese Schutzart wird der Stromkreis des Verbrauchers (Sekundär-Seite) vom Stromkreis des Motorgenerators (Primär-Seite) elektrisch getrennt. Zum Schutz des Anwenders sind auf der Ausgangsseite des Generators alle Gehäuseteile mit dem Schutzkontakt der Steckdose (PE) und über bewegliche Leitungen mit den leitenden Metallteilen des Verbrauchers (Potentialausgleich) verbunden.
Ein weiterer Schutz gegen gefährliche Ströme dient der FI-Schutzschalter mit
Abschaltung für die Gesamtleistung.
Schutztrennung mit Isolationsüberwachung (GW 308):
Aggregate mit dieser Einrichtung bieten eine Reihe von Vorteilen:
Höheres Maß an Sicherheit – besonders im Hoch-, Tief- u. Rohrleitungsbau, bei Arbeiten an Gas- u. Wasserleitungen (feuchte Umgebung). Im Regelfall verhindern sie durch rechtzeitiges Erkennen eines schlechten Isolationszustandes mit anschließendem Beheben Störfälle, die sich nachteilig auf Mensch, Anlage und Betriebsfluss auswirken können.
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